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14.04.2005
Die Ausstattungen beziehungsweise der Luxus ist stets sehr verschieden.

Hier gibt es sogar Internetaccess, ein kleines Restaurant, ein TV mit Video und eine Dachterrasse. Dafuer hat es nur morgens (bis etwa 9.00 Uhr warmes Wasser, Cucarachas unter meinem Bett (das eher an eine Badewanne erinnert als an ein Bett), einen Papagei, der morgens um sieben die Leute aus dem Tiefschlaf holt, kein WC-Papier etc...

That\'s travellerlife ;-)
14.04.2005
Dieses Hostal ist eine richtig ruhige Oase inmitten einer laermigen und chaotischen Stadt.

Ich teile hier das Zimmer mit acht anderen Travellers, einem Spanier, zwei Franzoesinnen, zwei Deutschen, einer Schweizerin, einem Japaner und einem Kanadier.

Da kommt so richtig Skilager-groove auf (um es nicht mit dem Militaer vergleichen zu muessen)...
Lima 14.04.2005
Diese Stadt hat mir schon vor acht Jahren nicht gefallen.

Da ich daher nicht so recht weiss, ueber was Schoenes oder Aufregendes ich schreiben soll, dokumentiere ich mal ein bisschen meine Unterkunft.

Wenn man solange unterwegs ist, sucht man sich moeglichst billige Schlafplaetze. Erstens spart man dabei viel Geld und zweitens lernt man genau hier sehr rasch neue Leute kennen.

Selbstverstaendlich muss man halt auch bereit sein, auf jeglichen Luxus zu verzichten. Hier logiere ich im Hostal Espaņa und bezahle knapp Fr. 4.-- pro Nacht.
06.04.2005
28 Kilometer von Nazca entfernt liegt die Friedhofsanlage Cementerio de Chauchilla. Man mag seinen Augen nicht trauen: ueber 1000 Jahre alte Knochen, Schaedel, ja sogar ganze Mumien, Tuecher und Kleiderfetzen liegen zum Teil offen im Wuestensand verstreut.

Hier regnet es praktisch nie und der trockene, heisse Wuestenwind konnten diesen Nazcakulturen nichts anhaben.

Der Ausflug war zwar recht interessant, aber mir schien alles ein bisschen zu aufgeraeumt...
Nazca 05.04.2005
In der Pampa von Nazca verbirgt sich eines der ungeloesten Raetsel unserer Erde. Riesige Erdzeichnungen, kilometerlange Linien und zahlreiche Flaechen in Trapez- und Dreiecksformen zeugen von einer laengst vergangenen Kultur.

Entstanden sind diese Zeichnungen in der Kulturperiode der Nazcazeit, etwa 200 v.Chr. bis 800 n.Chr. Ihre Bedeutung ist bislang noch nicht entschluesselt. In den spaeten 20er Jahren wurden sie zufaelligerweise aus einem Flugzeug aus entdeckt. Es wurden rund 40 Erdzeichen gefunden in Groessen zwischen 5 und 230 Metern.

Wozu dienten sie? Fuer wen waren sie bestimmt?
Tacna 03.04.2005
In einem Taxi (ein uralter, riesengrosser Amischlitten) ueberquerte ich, eingepfercht zwischen sechs anderen Leuten, die Grenze nach Peru. Ganz wohl war mir dabei nicht, aber offenbar sei dies der billigste und schnellste Weg, um nach Tacna zu kommen. Und es war tatsaechlich problemlos...

In Tacna goennte ich mir erstmals ein Inca-Cola. Das ist ein Getraenk, wo es wahrscheinlich nur in Peru gibt, eine Farbe hat wie eine Neonleuchtreklame und suess schmeckt wie Redbull.

Da es in dieser Stadt ausser unzaehligen Dutyfree-shops und Spielcasinos nichts hat, blieb ich auch nicht lange und zog weiter nach Nazca.