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16.07.2005
Leider bedeutete dieses Hightlight aber auch das Ende unseres gemeinsamen Trips durch Equador. Martina und Stan reisen weiter Richtung Sueden nach Cuenca und dann nach Peru, waehrend ich zurueck nach Quito fahre, um einen Flug nach Zentralamerika zu suchen.

Meitschi u Staen:
uf daem waeg merci nomau fuer di witzige drei Wuche! mir hei viu schnadigs zaeme choenne erlaebe u ueber viu zuegli g filosofiert u glachet! Machets guet!
Puerto Lopez 15.07.2005
Nach zwei Tagen in er haesslichen Stadt Guayaquil, zogen wir weiter an die Kueste, nach Puerto Lopez. Hier durften wir etwas Gigantisches miterleben. Zu dieser Jahreszeit tummeln sich naemlich antarktische Buckelwale vor der Kueste Equadors, um ihre Jungen zu gebaeren.

Diese sanften Riesen sind bis zu 15 Meter lang, koennen max. 20 Minuten unter Wasser bleiben und leben in Gruppen. Von der Antarktis aus legen sie jaehrlich 6000 km zurueck. Die Haut der Jungen betraegt bei ihrer Geburt nur 5 cm und verdickt sich innerhalb von vier Monaten auf 20 cm, bevor sie dann die lange Reise wieder zurueck in den Sueden antreten koennen.

Nun, Jungtiere haben wir zwar nicht gesehen (ist noch zu frueh), aber ein Spektakel wurde uns trotzdem geboten!
Nariz del Diablo 08.07.2005
Endlich hatten wir mal so richtiges Wetterglueck! Die Strecke von Riobamba nach Alausi verbrachten wir naemlich auf dem Dach des beruehmten Zuges des Nariz del Diablo (Teufelsnase). Um 6.oo Uhr morgens mussten wir feststellen, dass bereits ein riesen Chaos auf dem Bahnhof herrschte und praktisch alle guten Plaetze bereits reserviert waren. Eine Stunde spaeter und halb tiefgefroren gings dann los. Die Landschaften waren traumhaft schoen und abwechslungsreich. Ueberall an der Bahnlinie winkten uns froehliche Kinder zu (und hofften auf die eine oder andere Suessigkeit). Schon nach einer Stunde gratulierten wir uns, ein dickes Kissen zum Draufsitzen fuer 1 US$ gemietet zu haben. Die Fahrt dauerte naemlich knapp sieben Stunden...
Puyo 04.07.2005
Auf unserer dreittaegigen Tour in den Dschungel Equadors sahen wir unzaehlige Tiere: da waren zum Beispiel hunderte von Moskitos, Kakerlacken in allen Groessen, Ameisen, die auf der Zunge nach Zitrone schmecken, eine Spinne und einen Frosch. That\'s it.

Nein, ganz so schlimm wars nicht, aber wer nur wegen den wilden Tieren dorthin faehrt, wird enttaeuscht sein. Wir besuchten dafuer eine Indianerschule mitten im Busch, spielten mit den Kids Fussball, liessen uns Kriegsbemalungen ins Gesicht zeichnen und zielten mit einem echten Blasrohr auf eine Zielscheibe bzw den dahinter umherstreunenden Huehner.
Baņos 03.07.2005
Die idyllische Stadt Baņos, von gruenen Bergen umgeben, musste im Jahr 1999 vollstaendig evakuiert werden, weil der nahegelegene Vulkan Tungurahua zu spucken begann. Heute merkt man allerdings nichts mehr davon und die Normalitaet ist wieder eingekehrt.

Natuerlich durften wir die heissen Quellen, die der Stadt den Namen gegeben haben, nicht auslassen. Mit einer Wasserthemparatur von 40 Grad war dieses Bad hingegen nicht unbedingt ein grosser Genuss... Aber wenigstens solls gesund sein ;-)...
Otavalo 29.06.2005
Otavalo ist ein kleines Staedchen, zwei Stunden von Quito entfernt, wo vorallem des farbigen Marktes wegen beruehmt ist.

Trotz des nicht optimalen Wetters besuchten wir die nahegelegenen Lagunen von Mojanda. Wir machten ein rund vierstuendiges Trekking und da es wirklich kalt war, haben wir unterwegs keine einzige Menschenseele getroffen.
Quito 27.06.2005
Einmal mehr habe ich die Reiseroute ein bisschen abgeaendert. Die Gruende fuer meinen Abstecher nach Equador heissen Martina und Stan!

Da ich ende Juni meinen Geburtstag nicht unbedingt alleine feiern wollte, freute ich mich doppelt, diesen Umweg in Kauf zu nehmen! Fuer Martina wars eine ziemliche Ueberraschung, da ich mich vorgaengig nur mit Stan in Verbindung gesetzt habe.

Nach ueber sieben Monaten \'on the road\' tut es gut, wiedermal \'richtige\' Freunde um sich zu haben! Nun werden wir ein paar Wochen zusammen weiterziehen, bevor ich dann Richtung Costa Rica fliegen werde.